Über mich

Johanna Salomon-Hochholdinger

1967 in Winterthur geboren

Persönlich

Als Älteste von vier Kindern wuchs ich in Winterthur auf, besuchte die Rudolf Steiner Schule und erlebte eine unbeschwerte Kindheit, wofür ich meinen Eltern sehr dankbar bin. 1987 kam meine erste Tochter, 1993 meine zweite Tochter und 1994 mein Sohn zur Welt. Ich erlebte die Rolle als Mutter in unterschiedlichen Ausgangslagen. Zuerst als junge, alleinerziehende Mutter, dann verheiratet mit Partner und Familie, später geschieden und alleinerziehend mit drei Kindern.

Sehr einschneidend war im Jahre 2009 der Tod meines Sohnes, welcher nach 2-jähriger Erkrankung mit 15 Jahren an einem Hirntumor verstarb. Die Phase der Erkrankung, die Sterbebegleitung und der anschliessende Trauerprozess war sehr prägend, forderte das Erlernen eines Umganges mit Krankheit, Sterben, Tod und das Finden eines Weges zurück ins Leben. Mittlerweile vergrößerte sich die Familie wieder mit 3 Enkeln (2010, 2013, 2016).

So gehören Themen wie Leben, Geburt, Krankheit, Sterben, Tod, nachtodliches Sein, Biographie, Karma und das Wissen unserer Verbindung zur geistigen Welt zu mir und in mein Leben.

Beruflicher Werdegang

Von der Familie (seit 1987)  zur Pflegefamilie, zur Leitung eines Jugendwohnheimes (2005-2023)

Meine Erstausbildung war als diplomierte medizinische Praxisassistentin. Diese Tätigkeit führte ich bis zur Gründung der Familie aus. Nach einer längeren Phase der Familienzeit kam später die Trennung und danach stieg ich alleinerziehend in die Arbeit mit Pflegekinder ein. So ergab sich, dass ich im Jahre 2005 mit meiner guten Freundin M.S. und weiteren Freunden zusammen einen Verein gründete. Gemeinsam mit ihr und unseren Kindern bildeten wir eine Grosspflegefamilie, in der wir Jugendliche ab 16 Jahren aufnahmen. Daraus gründeten wir in einer Co-Leitung die Jugendwohngemeinschaft JWG Eulach, welche sich laufend mit zusätzlichen Angeboten erweiterte und durch Bewilligungen und Subventionen von Bund und Kanton zu einer etablierten sozialen Einrichtung für junge Menschen im Kanton Zürich wurde. Die Arbeit mit dem lösungsorientierten Ansatz  als Grundhaltung ermöglichte ein Umfeld, in denen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus schwierigen Lebenssituationen heraus stabilisieren liessen. Sie konnten Vertrauen in sich und die Umgebung aufbauen und dadurch wieder ihre Entwicklungsschritte sowie Ziele für die berufliche Integration aufnehmen.

Nach 18 Jahren Gründung, Aufbau, Ausbau und Leitung der gesamten Institution entschied ich mich aus persönlichen Gründen, mein Berufsfeld zu verändern.

Berufliche Tätigkeit Heute (seit 2024)

Teilzeitangestellt und Selbständig

Heute bin ich in einer Teilzeitanstellung sowie in meiner selbständigen Tätigkeit wirksam. All meine persönlichen und beruflichen Erfahrungsfelder, mein Fachwissen, meine Kompetenzen und Ressourcen fliessen nun in mein jetziges Wirken ein.

Selbständig

  • Coaching und Beratung 
    • Einzelpersonen
    • Paarberatung
    • Sozialpädagogische Familienberatung, Familienbegleitung 
  • Integrales Coaching und Heilen (nach Georg Meier)

Angestellt

  • SPF=Aufsuchende sozialpädagogische Familienbegleitung 

In der aufsuchenden sozialpädagogischen Familienbegleitung (SPF) unterstütze ich  Eltern und Familien in ihren Alltagsthemen und in der Begleitung ihrer Kinder aufsuchend, das bedeutet direkt in ihrem Zuhause. Dieses Angebot wird über eine Fachstelle (z.b. Kinder-und Jugendzentren, KESB) koordiniert und durch den Kanton finanziert.

 

Diese sozialpädagogische Familienbegleitung biete ich auch in der selbständigen Tätigkeit für Selbstzahlende an, welche keine Fachstelle beauftragen wollen.

 

Die Begegnung von Mensch zu Mensch ist für mich in allen Bereichen zentral.